Zwei Hände und eintausend Mühen

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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Odysseus am Di Okt 11, 2016 12:41 am

Phobos stand dort und hielt sich den Magen. Der Dritte preschte gerade auf ihn zu. Und sein Blick traf die tränenden Augen Phobos... Ein Strom von Bildern und Gefühlen in seinem Kopf, die Phobos ihm da in die Schädeldeckel einzumeißeln versuchte. Mitgefühl, Hilfsbereitschaft, Rettung. Bilder des unschuldigen, verletzten Phobos. Einem Menschen.

Rette mich., war die simple Botschaft, die er ihm dort einzumeißeln versuchte.

Spoiler:
2 Erfolge - und wenn ich das ohne Information über den Withstand machen muss, dann nehm ich auch die Condition für +1 Potency
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Admin am Di Okt 11, 2016 12:49 am

Spoiler:
+1 Arcane Beat, Condition weg

Der Mann blieb wie angewurzelt stehen und starrte für den Bruchteil einer Sekunde nur. Dann hob er eine Hand und sagte aufgeregt irgendwas in einer Phobos völlig unbekannten Sprache. Seine beiden Kumpanen hielten inne, der eine hielt die Keule zum Schlag erhoben, und warfen dem Mann verdutzte Blicke zu.

Spoiler:
Aktionen fallen weg, der Zauber wird allerdings nur diese eine Runde halten
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Odysseus am Di Okt 11, 2016 12:57 am

Der mit der Keule ist der Anführer... Oder der Agressivste. Phobos nahm ihn ins Vesier - und versuchte, was ihm eben noch gelang. Auch ihm wollte er Mitgefühl einbläuen. Er wollte hier keine Wunder wirken - noch wollte er sie in Lebensgefahr bringen. Es war seine Verwantwortung, sie nicht zu töten. Seine Pflicht. Er würde das hier überleben. Er war es, der sie in Gefahr brachte. Er musste sie nicht töten...

Eben jene Angst war es, die ihn jedoch beklommen machte. Und den Zauber nur schwach werden ließ.


Leb wohl, Sh'aoc...

Er sank in die Knie und senkte den Kopf.
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Admin am Di Okt 11, 2016 1:06 am

Die drei gerieten ins Diskutieren. Der mit der Keule redete auf den ein, den Phobos zuerst beeinflusst hatte. Phobos zweiter Zauber war anscheinend in der Tat zu schwach, um den Geist des Keulenträgers zu überwältigen. Es zeigte sich jedenfalls keinerlei Veränderung in seinem Verhalten. Er keifte den anderen an und schaute immer wieder zu Phobos, wendelte mit der Keule. Der andere klang verwirrt und ausweichend. Der Dritte schaute ratlos zwischen seinen Kumpanen und Phobos hin und her.
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Odysseus am Di Okt 11, 2016 1:28 am

Der eine schien Phobos zu entschlossen. Dort würde es mehr, als nur einen Schubs brauchen, um ihn in seine Richtung zu bewegen  er war der Anführer. Das war jetzt klar. Phobos legte viel, viel Kraft in den Zauber.

Sein Blick wanderte hilfesuchend zu ihm. Bilder von Phobos, als Kind, Unwissender, Unschuldiger. Verwundet, geschunden... Mitgefühl, Mitleid...

Rette ihn.

Schwarze Miasmen. Schreien, Abgründe... Phobos riss die Augen auf. Die Mächte des Zauber prasselten auf ihn ein - er war außerstande sich dessen zu stellen. Der Abgrund riss an ihm.
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Admin am Di Okt 11, 2016 1:43 am

Die drei schauten ihn stirnrunzelnd an, als er die Hohe Sprache nutzte, um seinem Zauber mehr Nachdruck zu verleihen. Der, den Phobos für den Anführer hielt, ließ mit einem merkwürdigen Blick die Keule sinken, als die Macht des Gedankenarkanums ihn umfing.

Dunkles Blut lief aus Phobos Nase, schwarze Äderchen breiteten sich um seine Augen aus. Wieder erschienen böswillige Augen in seinem Geist, schattenhaft poröse Arme, die sich nach ihm ausstreckten. Es war nur noch sein Schutz des Todesarkanum, der ihn überhaupt bei Bewusstsein hielt.

Die drei tuschelten aufgeregt. Der Keulenträger bellte irgendwas. Vorsichtig kamen die drei näher.

Spoiler:
7L
ich würde Backlash nochmal verschlimmern, nach dem gleichen Schema (jetzt +3)
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Odysseus am Di Okt 11, 2016 1:53 am

Phobos zitterte am ganzen Körper... Ihm war kalt.

So fühlt sich also Sterben an... dachte er mehr für Sh'aoc als für sich. Wirst du nun auch vergehen? Wie fühlst du dich, alter Freund?

Er sackte vorn über und atmete schwer. Rippen waren gebrochen. Der Erstehilfekoffer fiel zu Boden und öffnete sich. Vor ihm lag das Werkzeug, dass ihn retten könnte, würde er es nur selbst benutzen... Er wusste, was zu tun war.

Sein Mund füllte sich mit Schlamm. Der Atem stockte. An die Rettung durch den Adamantpfeil dachte er nicht mehr. Ihn gab es in seinem Bewusstsein nicht mehr.

Ihm wurde nicht schwarz vor den Augen. Er spürte den Schmerz, das Leiden, die Kälte des Todes, die ihn umfing.
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Admin am Di Okt 11, 2016 2:02 am

Alter Freund?!? Wir kennen uns, was, seit ein paar Wochen? Wag es nicht, zu verrecken, du Saftsack! Ich will nicht sterben!, zeterte der Goetia in seinem Kopf.

Unterdessen fassten zwei der drei Männer Phobos bei den Armen und hoben ihn auf die Füße. Tragend und schleifend setzten sie sich in Bewegung. Jede Bewegung fiel schwer, der Atem des Moros ging rasselnd. Der Keulenträger rannte vor und war bald außer Sicht verschwunden.
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Odysseus am Di Okt 11, 2016 2:11 am

Phobos Gedanken waren wirr, wie im Fieberwahn.

Die Welt erhob sich grau vor ihm, bestand nur noch aus Schattierungen. Irgendwo hörte er das Gekreiche und Geflatter der Raben, die ihn abholen wollten. Und über ihm schwebte ein allsehendes, schwarzes Auge, dessen schwarze Tentakeln nach ihm griffen. Es war schwächer, als er es in Erinnerung hatte.

Und dazu mischten sich Sh'aocs wirre, ängstliche Gedanken, die er nunmehr nicht von seinen trennen konnte. Er sah durch seine Augen, sah sich im Hotelzimmer um, indem Papageien riefen und das hektische Grunzen angestrengter Männer zu hören war, die irgendetwas Schweres trugen. Was mochte es sein? Lief da der Fernseher? Hinter dem Vorhang erhob sich nicht Frisco, sondern Blattwerk... Wer war er gerade? Er konnte es nichtmehr auseinander halten. Aber es war auch egal. Er konnte loslassen. Es zulassen. Er musste es nicht kontrollieren. Sag einfach ja - und die Welt dreht sich trotzdem weiter.

Und überall war es kalt und dunkel.
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Admin am Di Okt 11, 2016 2:21 am

Seine Magie versagte. Er glitt fort. Dunkelheit.



Summen. Ssss. SSS. SSSsssss...
Vogelgezwitscher.
Lachen.
Betriebsamkeit.

Er kam auf einer Markise wieder zu sich und schaute auf ein mit gelblich vertrockneten Palmwedeln gedecktes Dach. Er fühlte sich... besser. Sogar ziemlich gut. Er war gesättigt, die Schmerzen von dem Keulenangriff waren weg - nach kurzem Testen spürte er auch nichts mehr von seiner Bänderdehnung.
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Odysseus am Di Okt 11, 2016 2:28 am

Er brauchte eine ganze Weile, um sich zu orientieren. Die Ereignisse waren zu wirr, zu seltsam - als das Phobos nicht hätte denken müssen, sie wären ein Traum gewesen...

Langsam rieb sich Phobos das Gesicht. Sie hatten ihn gerettet. Tatsächlich.

Er starrte an die Decke. Nun endlich verstand Phobos, warum Lovecraft in den höchsten Tönen über die Adamantpfeile gesprochen hatte. Dies war sein Vorgehen gewesen. Erleuchtung durch Zwang, durch Leid. Abscheu regte sich in ihm.

Wieviel Zeit wohl vergangen war? Die Verschmutzung des Abgrunds... Was war mit ihr? Und hörte er noch immer Sh'aoc?

"Hallo?" fragte er in die Hütte, in der er sich sogleich umzusehen begann.
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Admin am Di Okt 11, 2016 2:39 am

Als er sich konzentrierte spürte er mit einem Schaudern, dass die Verderbnis das Abgrundes noch bei ihm war, in seinem Nimbus, tief in seinem Geist verwurzelt. Daran hatte sich nichts geändert. Seine telepathische Verbindung zu Sh'aoc war nicht mehr. Er spürte genau genommen gar keine arkane Macht mehr an sich - auch Bhishmas Raummagie war fort.

Er befand sich in einer großen Rundhütte - das sah er, nachdem er sich aufgerichtet hatte. Die Hütte war offen gestaltet, er konnte fast den kompletten Innenraum sehen. Auf dem freien Feld in der Mitte spielten kleine Kinder. Zwei Männer ähnlich derer, die ihn ihm Wald angegriffen hatten, arbeiteten an einem Gerbgestell. Eine alte Frau webte einen Korb.

Dann bemerkte er einen etwas älteren Mann, dessen Körper mit roten Zickzacklinien bemalt war. Bunte Federn schmückten sein Haupt und einen Armreif, den er über dem linken Ellenbogen trug. Der Mann beobachtete Phobos, sitzend, von einem Hocker einige Meter entfernt aus.
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Odysseus am Di Okt 11, 2016 2:44 am

Phobos Wunden waren viel zu gut verheilt, so dachte er, als dass das ohne magisches Einwirken möglich gewesen wäre. War dies dort ein Medizinmann? Ein Magier des Stammes? Warum nicht? Ein solches Leben war auf so endlos viele Arten freier als das Leben in der Zivilisation.

Dass die Raummagie fort war, bereitete Phobos jedoch große Sorgen. Er war auf sich allein gestellt. Vollkommen.

Er suchte nach arkanen Strömen, betrachtete die Welt und suchte nach den Aspekten, die ihm leicht fielen, zu entdecken. Wie konnte es ihm um ein Vielfaches besser gehen?

Schließlich fasste er den Mann fest in den Blick. "Hallo." sprach er auf englisch.
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Admin am Di Okt 11, 2016 2:49 am

Er konnte nichts finden, dass die überirdischen Markierungen des Todes oder der Materie trug.
"Ha-lo", imitierte der Mann. Er sprach wohl kein Englisch. Er legte den Kopf schräg.

"Ich begrüße"
Er sprach die Hohe Sprache!


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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Odysseus am Di Okt 11, 2016 2:55 am

"Ich begrüße.", erwiderte Phobos, der sie ebenso sprach und ihn etwas verdattert ansah und das obwohl er es bereits erwartet hatte.

Es war schwer, in der hohen Sprache zu lügen. Und das war Phobos gerade auch Recht. "Ich wünschte, niemanden Leid zu bringen." erklärte er. "Ein Name, den ich trage. Phobos." Er hob eine Hand zu seiner Brust. Das letzte Wort sprach er in der gemeinen Sprache.
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Admin am Di Okt 11, 2016 3:01 am

Er nickte langsam und deutete auf sich.

"Shori."
Das war nicht die Hohe Sprache.

"Unsere Jäger kennen keine Fremden."
Ob das so eine Art Entschuldigung war, konnte Phobos nicht sagen. In der Hohen Sprache klang alles einfach wie Fakten, die neutral genannt wurden.

"Ich möchte wissen: Warum ist Phobos hier?"
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Odysseus am Di Okt 11, 2016 3:16 am

"Ich habe eine Prüfung." erklärte er dem Ältesten. "Phobos sucht einen neuen Meister. Ein neuer Meister prüft die Stärke Phobos."


Phobos dachte nach. Lovecraft hatte ihm viel über die Raummagie der Mastigos berichtet. Der Trick war dabei, eine emotionale Nähe zu einem Ort zu nutzen, anstatt die Räumliche. Vieles sprach also dafür, das Bhishma schon einmal hier in der Gegend gewesen war. Dieser Magier vor ihm kannte also Bhishma - oder war sogar der verwandelte Bhishima?

"Eure Jäger kennen keine Fremden. Shori sagte nicht, Shori kennt keine Fremden. Ich möchte wissen: Kennt Shori einen Meister der Drachenklaue?"

Spoiler:
5 Erfolge auf Okkultismus, um mich mit sympathetischer Magie auszukennen - Jetzt würfel ich plötzlich sowas -.-
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Admin am Di Okt 11, 2016 1:05 pm

Shori schüttelte langsam den Kopf.
"Ich kenne keinen Meister außer meinem Meister, der vor mir hier war und jetzt nicht mehr hier ist."

In den Augen des Mannes lag Bedauern.
"Phobos ist unrein. Der schlechte Ort hat ihn verdorben. Und eine fremde Macht hat ihn beobachtet. Ich habe die fremde Macht gebannt."

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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Odysseus am Di Okt 11, 2016 5:30 pm

"Dein Verlust ist beklagenswert." erwiderte Phobos und Verständnis über den Verlust lag in seinen Augen.

Gebannt hat er sie also... War ja gut gemeint. Wird Sh'aoc ein paar Meter laufen müssen...

"Ich kenne die Wege eurer Heimat nicht. Ich komme aus einer Stadt. Phobos weiß nicht, ob Shori eine große Stadt kennt. Eine Möglichkeit: Shori kennt die Idee einer solchen Stadt aus den Traumreichen. Dort, wo die Gedanken aller Menschen sind, ist Metropolis. Das Leben ist in meiner Heimat anders. Ich musste mir helfen. Verderbnis kam über mich."

Er ließ sich wenig anmerken von seinem Unwohlsein.

"Die fremde Macht war die Macht des Meisters. Nun hat der Meister keine Verbindung mehr. Ich kenne einen Weg, wie ich sie erneuern kann." versuchte er den Medizinmann zu beruhigen.

"Ich bin dankbar. Es gibt keine Schuld, die ich dir oder den Jägern gebe. Frieden ist in Phobos Seele."
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Admin am Di Okt 11, 2016 6:00 pm

Er hob abwehrend eine Hand.
"Wir reden nicht über die Toten. Nur bei den Festtagen..."
Er hielt inne.
"Pijiguao."

Bei den Ausführungen über Metropolis nickte er langsam.
"Ich kenne Metropolis. Ich bevorzuge den großen Wald. Städte sind... schmutzig."

"Phobos wünscht sich, zurückzukehren?"
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Odysseus am Di Okt 11, 2016 6:34 pm

"Früher oder später." erwiderte er.


"Dort ist sein Heim."
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Admin am Di Okt 11, 2016 7:16 pm

Der Mann nickte verstehend.
"Wenn man dem großen Fluss folgt, kommt man irgendwann in eine...Stadt."

Er hielt inne.
"Phobos kann als Gast bleiben, so lange er wünscht."
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Odysseus am Di Okt 11, 2016 7:24 pm

"Phobos ist dankbar." Einen Moment lang schwieg er. "Ich frage mich, kennt Shaki die Geschichte der Höhle und des Sehenden?" Er legte den Kopf interessiert schräg. "Es ist eine Geschichte, die in vielen Ländern seit Tausenden Jahren erzählt wird. Viele Verstehen sie. Nur Erwachte begreifen sie."
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Admin am Di Okt 11, 2016 7:45 pm

Shori schüttelte den Kopf.

"Ich kenne viele Geschichten. Diese nicht. Die Hohe Sprache ist nicht gut für das Erzählen."
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Odysseus am Di Okt 11, 2016 8:01 pm

"Es ist wahr." entgegnete er. "Es ist eine Höhle. Die Menschen leben in ihr. Es ist Schatten der wahren Welt, den sie sehen. Der Schatten ist ihre Wirklichkeit. Ein Mensch tritt nach draußen. Er/Sie sieht die Wirklichkeit. Er/Sie berichtet, was er/sie sah." Ein Vorteil der hohen Sprache war, dass es geschlechtslose Pronomen gab. "Keiner versteht ihn. Einsam ist einer, der alleine ist unter denen, die nur Schatten sehen."

Phobos sah ihn eine kurze Weile eindringlich an.
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

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