Zwei Hände und eintausend Mühen

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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Odysseus am Di Okt 04, 2016 10:02 pm

Etwas war an ihm - das spürte er. Und es war eklig. Er fühlte sich... beobachtet?

"Fffff...liegenkäse" fluchte der beherrschte Moros.

"Ich bin ein miserabler Kämpfer." entschied er dann, an Bhishma gewand. "Haben Sie genug gesehen?"
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Bhishma am Di Okt 04, 2016 10:15 pm

Bhishma musterte ihn eingehend.

"Ich bin mir nicht sicher, ob es schon vorbei ist."

Ein paar Momente verstrichen. Bhishma runzelte die Stirn.

"Oder vielleicht doch. Damit endet Lektion eins. Lassen Sie Arjuna wieder zurück."

Spoiler:
Empathie möglich
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Odysseus am Di Okt 04, 2016 10:28 pm

Die Schatten versickerten im Boden, als er den Zauber fallen ließ.

"Natürlich, wenn Lektion zwei nicht ist, dass ein Kampf erst dann vorüber ist, wenn der Gegner besiegt ist..."

Er lächelte schmal und ließ Arjana, bei der ersten zustimmenden Regung Bhishmas wieder zurückkehren.
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Bhishma am Di Okt 04, 2016 10:38 pm

Phobos war sich nicht sicher, aber Bhishma schien etwas enttäuscht zu sein, dass das ganze schon vorbei war.

"Ein Kampf ist dann vorüber, wenn nicht mehr gekämpft wird. Das ist der Fall."

Wie durch einen feinen Schleier kehrte Arjana zurück, direkt neben ihm. Sie klopfte ihm anerkennend auf die Schulter und lächelte grimmig.

"Gar nicht schlecht."

Ein Schwall feuchter Hitze überkam Phobos. Gurgeln, Unken, Gekreische in der Ferne. Im war grün vor Augen, er musste blinzeln. Er blickte auf dichte Farnblätter, die überall um ihn her aus dem erdigen, etwas morastigem Boden wuchsen. Davon partiell verborgen: dicke Baumstämme, die sich in grünen Blätterdächern verloren, durch die fahles Sonnenlicht herabfilterte. Überall tropfte und knackte es.
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Odysseus am Di Okt 04, 2016 10:50 pm

War dies nun... die urtümliche Weite? Jener Ort, in denen die Schattengeister lebten? Wollte sie sich nun revanchieren? Wo war er? Und konnte er wohlmöglich über das Reich des Todes zurückfinden?

Oder.... war das der Effekt des Abgrundes?

Er stand eine Weile lang reglos da, und sah sich um.
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Bhishma am Di Okt 04, 2016 11:00 pm

"Lektion zwei. Ein typisches Trainingsszenario für junge Adamantpfeile."
Bhishma stand hinter ihm zwischen ein paar niedrigen Farnen.

"Unvorbereitet an einem fremden, rauen Ort. Sie können eines der drei folgenden Dinge wählen: einen Verbandskasten, eine Schusswaffe oder ein Survival-Kit."

"Ihre Mission ist es, diesem Ort zu widerstehen und eine Operationsbasis einzurichten. Oder einen Weg zurück in die Zivilisation zu finden."

Spoiler:
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Odysseus am Di Okt 04, 2016 11:11 pm

Phobos dachte kurz nach... Gegenstände konnte er sich jederzeit selber herbeizauber. Und mit einem Verbandskasten konnte er am Meisten anfangen - außerdem würde er nicht mehr viel zaubern können, wenn er ihn brauchen würde.

"Ich wähle den Verbandskasten." erwiderte Phobos ohne lange darüber nachdenken zu müssen.

Phobos war nichteinmal bei den Pfadfindern gewesen - sein Studium des Materiearkanums würde ihn hier auch kaum weiter helfen. Das Beste wäre vermutlich, sich im Schattenreich eine Basis zu bauen, wo nur Gefahren auf ihn lauerten, die er mit seinen magischen Werkzeugen bewältigen könnte.
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Bhishma am Di Okt 04, 2016 11:26 pm

Auf seinem Weg hatte Phobos vier distinkte Resonanzen gesehen. Auf der ganzen Halle, auf der verborgenen Tür, im Inneren des Trainingsbereichs der Pfeile und im Bereich um die Matte herum, auf der er und Arjana gekämpft hatten. Nur noch letzteren konnte er spüren, er stand immer noch inmitten seiner Einflussphäre - Bhishma ebenso. Wenn keine verborgene Magie am Werke war, war das auch der Zauber, der ihn hergebracht hatte.

Bhishma nickte langsam.

"Ich werde Ihren Fortschritt beobachten. Bei eklatanter Gefahr für Leib und Leben beenden wir diese Übung."
Er ging in die Hocke und griff ins Leere... nein, zu einem Verbandskasten, der unter seiner Hand mit einem kaum vernehmlichen Rauschen erschien. Der Adamantpfeil erhob sich wieder und fokussierte seinen Blick auf Phobos. Dieser spürte den Nimbus des anderen Magiers als ein Gefühl von Anspannung, wie kurz vor einem Sprung aus großer Höhe - und die ausdehnende und zusammenziehende Kraft des Raumarkanums, die sich mit einem Resonanzfinger an Phobos heftete und mit seiner eigenen Energie verschmolz.
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Odysseus am Di Okt 04, 2016 11:34 pm

Raummagie... Also war das hier tatsächlich nur ein Djungel?

Insgesamt waren das bisher sehr viele praktische Übungen, dafür, dass er eigentlich nur wissen wollte, was der Adamantpfeil so tut - nicht, was es heißt, ein Adamantpfeil zu sein. Für Phobos eigentlich zu viele. Gleichzeitig war das eine spannende Übung für ihn, um kreativ mit seinen Zaubern umzugehen.

"Verstanden.", erwiderte Phobos knapp. Die Informationen die er hier bekam, gemessen mit denen, die er gab, waren auch kein gutes Geschäft. Sie wussten nun, was für Tricks er drauf hatte - und würden noch mehr über ihn erfahren. Und er würde zwar so einiges lernen, aber nichts über die Pfeile.
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Admin am Di Okt 04, 2016 11:40 pm

Ein letztes Mal nickte Bhishma. Dann verschwand er, begleitet von einem leisen Rauschen, als würde er einfach mit dem Hintergrund verschmelzen.

Phobos war allein, im Dschungel, mit einem großen Erstehilfekasten und sonst nur den Klamotten, die er am Leib trug.
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Odysseus am Di Okt 04, 2016 11:52 pm

Das ist verrückt. Und nebenbei bemerkt so ziemlich das Schlimmste, was man einem Menschen antun könnte. Würde er mich nicht zurückholen, dann hätte er mich hier gerade zum Sterben zurückgelassen.

Phobos überlegte, was er nun tun könnte - er konnte im Moment aber nur an die dumme Szene aus Avatar denken, in jener diser Marine alleine im Dschungel war und so ziemlich alles falsch gemacht hatte, was man sich vorstellen konnte.

Ob Sh'aoc ihm hier irgendwie hätte helfen können? Ober er hierher kommen kann? Vermutlich nicht. Aber der mochte doch Dokus? Und es war manchmal erschreckend, was er alles wusste.

Damit war es entschieden: Er musste es irgendwie schaffen, einen sicheren Ort zu finden, andem er telepathisch Kontakt zu Sh'aoc aufbauen konnte, damit dieser ihm sagte, was Phobos zu tun hatte. Das hier würde er spannend finden, das war keine Frage. Sh'aocs Hilfe war ihm sicher - wenn er nur ersteinmal Kontakt zu ihm aufgebaut hätte.

Der Abgrund war jetzt ohnehin gereizt. Noch mehr zu zaubern, war eine schreckliche Idee. Also erkundete Phobos ersteinmal möglichst leise die Gegend um ihn herum, um keine Tiere aufzuschrecken - und zumindest dies gelang ihm ganz hervorragend. Geräusche gab er so gut wie keine von sich.

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4 Erfolge immerhin auf Schleichen
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Admin am Mi Okt 05, 2016 12:07 am

Leise wie ein Panther auf der Jagd schlich der Moros durch den Urwald. Es sah irgendwie alles gleich aus... die Sicht war durch den Bewuchs sehr eingeschränkt, Wege gab es ohnehin nicht, und die ganzen Pflanzen behinderten einen, wenn man sich durch das Unterholz bewegte. Dünne Äste peitschten ihm ins Gesicht, er stolperte über versteckte Wurzeln. Alles in allem kam er schlecht voran, auch wenn er dabei Lärm weitestgehend vermeiden konnte.

Nachdem er sich eine Weile in der Umgebung voran gekämpft hatte, merkte er auch, dass er durstig war. Immerhin war er vom Hotel zu der Highschool gejoggt und hatte sich dort ein Kämpfchen mit Arjana geliefert. In ein paar Stunden würde sicher auch Hunger dazu kommen.

Nach einer Weile fand er einen Ort, den man nun sicher nicht 'Lichtung' nennen konnte, aber immerhin standen die Bäume hier nicht ganz so dicht, der Farn war niedrig und es war sogar ein Stück Himmel sichtbar - die drückende Hitze war hier nicht ganz so drückend. Ein umgestürzter Baum lag inmitten der 'Lichtung'
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Odysseus am Mi Okt 05, 2016 12:25 am

Auf den umgestürzten Baum schlich er weiter zu - und verkroch sich dort in dem Wurzelwerk des riesigen Baumes. Das Versteck war alles andere als bequem - aber immerhin war er hier einigermaßen sichtgeschützt und konnte im Schneidersitz sitzen.

Er lauschte noch einmal in die Gegend, ehe er sich auf seine Verbindung zu Sh'aoc konzentrierte.

Spoiler:
3 Erfolge Wahrnehmung, 2 auf Verstecken

Als er die Verbindung zu Sh'aoc aufgebaut hatte und durch seine Augen sah, versuchte er einen telepathischen Kanal zu ihm aufzubauen. Er hielt die eine Hand so, als würde er einen Telefonhörer halten, mit der anderen wählte er eine Nummer. Schließlich warf er die Münze in einen immaginierten Schlitz. Es tutete in seinem Kopf. Laut, sehr sehr Laut. Schon wieder war etwas schief gegangen.

'Au Scheiße.' dachte Phobos, der ungefiltert seine Gedanken nun sendete. "Grütze, ich meine Grütze." sagte und dachte er danach laut
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Admin am Mi Okt 05, 2016 12:41 am

Als er zu dem Wurzelwerk des Baumes ging, sah er eine Schlange, die harmlos zwischen ein paar Blättern am Boden verschwand. Ansonsten konnte er keine Gefahren erlauschen oder erspähen.

Der Goetia hing, wie gewohnt, im Hotelzimmer herum. Phobos streckte seine mentale Hand weit aus, den imaginierten Telefonhörer am Ohr - als es irrsinnig zu Kreischen und Quietschen begann. Er versuchte, das Chaos in sein eigenes Fleisch zu bannen, doch die abgründigen Kräfte wehrten sich, entglitten seinen Händen, zerplatzten, übergossen ihn mit widerwärtigem Gift.

Er spürte eine Kaskade eiskalter, bösartiger Energie durch sich laufen, sich seinem Nimbus beimischen. Er wurde verzerrt und verfälscht von den korrumpierenden Resonanzen des Abgrunds. Aber trotzdem... durch diesen Ansturm maliziöser Fluten hindurch spürte er, dass die Verbindung stand. Sh'aoc war da. Seine Gedanken klangen... besorgt?

Wa... was ist denn mit dir los?!


Spoiler:
Abyssal Nimbus
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Odysseus am Mi Okt 05, 2016 12:51 am

Verdammte Kackscheiße. Fluchen hatte Sh'aoc ihn noch nie gehört. Fuck, fuck, fuck! Phobos rieb sich das Gesicht.

Tut das gut, dich zu hören! entschied Phobos dann endlich. Die Adamantpfeile machen so ne Art Prüfung. Phobos dachte ziemlich schnell, als er sich wieder einigermaßen gefasst hatte. Erst sollte ich kämpfen, jetzt haben sie mich irgendwo im Dschungel ausgesetzt. Ich habe Kontakt zu dir aufgenommen und mich echt richtig fies verseucht mit dem Abgrund. Zum Glück dachte er auch recht fokussiert und geordnet - Sh'aoc dachte sicher so, wie er sprach. Oder aber vollkommen willkürrlich.

Meine Mission ist, in die Zivilisation vorzustoßen, oder eine Basis zu errichten. Ich brauch dein Wissen, um mich dabei zu unterstützen. Sieh dich durch meine Augen um - Hier, ich denke kurz daran, wie es außerhalb dieser Wurzel aussieht. In welchem Urwald bin ich? Entschuldige, wenn ich die ganze Zeit am rattern bin - das konnte ich nicht auch noch kontrollieren - der Zauber ist auch so ein Disaster. Was tu ich denn jetzt nur?
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Admin am Mi Okt 05, 2016 1:04 am

... was zur...? Die haben sie auch nicht mehr alle! Bescheuert!

Die Gedanken des Goetia kreisten kurz um einige bösartige Ideen, was man aus Rache mit den Adamantpfeilen machen könnte, dann hatte Phobos ein sehr merkwürdiges Mise en abyyme-Gefühl, als er telepathisch mitbekam, wie Sh'aoc seine, also Phobos Gedanken durchging, durch seine Augen spähte und die Eindrücke analysierte.

Man, das ist irgendein Regenwald. Ist doch auch egal, wo das ist. Du brauchst Wasser, ne Möglichkeit Feuer zu machen, nen Unterschlupf, was zu beißen...nen Aussichtspunkt! Kannst du nicht auf nen Baum klettern?
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Odysseus am Mi Okt 05, 2016 1:15 am

Ich bin kein besonders guter Kletterer - nein. Nen Urwaldbaum erst recht nicht. Da fall ich runter und bin tot. Ist tatsächlich egal, wo ich gerade bin - hätte von wegen Flora und Fauna geholfen.

Sein Blick ging hinab zum Erste Hilfe Kasten. Das ist alles, was die mir mitgaben. Und wenns Lebensbedrohlich wird, kommen die und retten mich - aber vermutlich wirklich nur, wenns ganz mies läuft und ich kurz vorm verrecken bin. Ich kriech hier jetzt hervor. Wir machen daraus jetzt nen spannendes Abenteuer: Richy Rich auf geheimer Mission im Urwald.

Wenn du irgendwas Gefährliches auffällt, warne mich - und ähh... Das hier ist doch voll dein Ding: Ich hab hier über nix Kontrolle.


Ein anderer Gedanke mischte sich hinter den Letzten: Nur dass ich versuche, sie wiederzueerlangen. Scheiße, das hat er auch gehört, oder? Dingens... Natürlich gefällt mir der Scheiß nicht und der soll auffhören. Natürlich hab ich gerade ne Scheißangst - aber was solls, oder? Aber deshalb sollte ich deiner Meinung nach nicht einfach spontan hier Urlaub machen, sondern schon um mein Leben kämpfen, oder? Wie auch immer. Ich kriech jetzt hier raus und wir suchen jetzt erstmal was zu trinken für mich.

Gedacht, getan, kroch Phobos aus der Wurzel wieder hinaus und pirschte durch den Urwald und sah sich dabei fleißi um.
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Admin am Mi Okt 05, 2016 11:08 am

Oh, Flora und Fauna sind gar nicht so gefährlich wie man meint. Man stirbt im Dschungel eher, weil man sich verirrt und dann verhungert, verdurstet oder krank wird. Oder bei einem Sturm von einem Ast erschlagen wird.
Inzwischen fühlten sich die Gedanken des Goetia weniger besorgt an - vielleicht war da sogar ein Anflug guter Laune.

Also, los geht's! Auf ins Abenteuer. Wasser ist das wichtigste... verdursten geht ja schneller als verhungern. Wasser sammelt sich ja in Tälern...also immer bergab gehen?

Das war leichter gesagt als getan. Bei der ganzen Vegetation waren kleine Höhenunterschiede sehr leicht zu übersehen. Und generell war alles sowieso eher flach.

Kannst du nicht den alten Zausel Lovecraft kontaktieren? Irgendwie? Der kann dich doch sicher auch da rausholen.


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Suche nach Wasser = Intelligenz + Überleben + 2 für Shaocs Hilfe. Extended Action, bei dem dichten Bewuchs und mangelnder Übersicht = 2 Stunden pro Wurf
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Odysseus am Mi Okt 05, 2016 10:41 pm

Na, das beruhigt mich aber. Phobos meinte es durchaus ernst.

Ja... Oder in Bäumen. Lilianen, Birkensaft, Ahornsirup. Sowas eben., dachte er mit und kämpfte sich durch einen Farn.


In eben jenem Moment geschah es, dass er Lovecraft erwähnte. Und dieser Name erzeugte einen kleinen Sturm von Bildketten in Phobos Gedankenwelt, die ungefiltert an Sh'aoc gesendet wurden. Lovecraft als Täter, als Entführer, als Befreier, als Zausel, als Kauz, als verrücktes Genie, als Lehrmeister, als Verfechter der Freiheit durch Zwang... Und Phobos dann, als sein Opfer, sein Experiment, sein Monster, seinen Verräter. Frankensteins Monster hat sich auch gegen seinen Erschaffer gewand. Es war vorherbestimmt!, rechtfertigte er sich - und dachte fastt losgelöst im Anschluss daran. Nein. Ich kann nur etwas verzaubern, dass ich auch sehe - also dich und was um dich rum ist durch deine Augen., erklärte er dann fokussierter.

Er war durch den Farn durchgebrochen und sein Blick fiel auf eine Art Trampelpfad. Ist das so ne Art Wildpfad? Wenn ich dem folge, müsste ich auch irgendwann zu Wasser kommen - oder ein böses Wildschwein treffen. Aber dann find ich vielleicht auch was zum Verknuspern.

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1 Erfolg
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Admin am Mo Okt 10, 2016 3:01 pm

In Sh'aocs Geist wanden sich widersprüchliche Gefühle als Reaktion auf die Lovecraft-Assoziationskette. Abscheu rang mit Empörung - und war da auch ein Schwall Mitgefühl? Dann wischte der Goetia das ganze beiseite, verbannte es nach Hinten in seinen unterbewussten Geist.

Nun, hm.
Es ertönte sowas wie das mentale Äquivalent eines Räusperns.
Dann fällt das wohl aus. Ich glaube jedenfalls nicht, dass ich es zu Fuß wieder dort hin schaffe.

Der Pfad verlor sich nach einer Weile - dafür wurde Phobos von einem Schwarm Stechmücken der besonders penetranten Art überfallen. Insekten gab es zwar sowieso in rohen Massen hier - überall summte es - aber das waren schon viele.
Lauf lauf lauf!, quäkte Sh'aoc in seinem Kopf.


Spoiler:
noch mehr Überleben-Erfolge werden benötigt und einmal Widerstand + Sportlichkeit um die Mücken einigermaßen loszuwerden
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Odysseus am Mo Okt 10, 2016 5:16 pm

Spoiler:
1 weiterer Erfolg, keiner in Sportlichkeit, abhängig davon, was die Stechmücken so tun würden, würde Phobos sich vllt. nen Schattenmantel zaubern oder die Ebenen wechseln. In jedem Fall würde ich gerne einen Dramatic Failure aus dem Fehlschlag machen - um das auch mal zu machen Smile

Um dem Wildpfad folgen zu müssen, musste Phobos immer wieder krichen und in die Hocke gehen - inzwischen war seine Kleidung ziemlich verdreckt. Er bemerkte die Stechmücken als Gefahr erst, als es zu spät war und Sh'aoc wie wild in seinem Schädel zu rufen schien.

Phobos rappelte sich auf, wollte gerade loslaufen, als sich sein Fuß im Wurzelwerk verhedderte und er erneut zu Boden fiel. Der Insektenschwarm hatte nun leichtes Spiel mit ihm.

Heilige Mutter...
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Admin am Mo Okt 10, 2016 5:29 pm

Gierig landeten die Moskitos auf jedem Stück Haut, das sie finden konnten und begannen sofort zu stechen. Hände, Gelenke, Finger, Gesicht, er konnte sie gar nicht so schnell verscheuchen, wie sie sich niederließen, um sich an ihm gütlich zu tun. Das hohe Sirren der Viecher war überall, und blutige Flecken und Mückenkadaver auch.

Er rappelte sich hoch, nachdem er wegen der vermaledeiten Wurzel gestürzt war. Ein stechender Schmerz durchfuhr ihn, als er auftrat. Er war heftig umgeknickt und konnte den Fuß nun kaum belasten.

Ihhh! Mach doch schneller!


Spoiler:
Leg Wrack für Dramatic Failure (und +1 Beat).

Ergebnis des Überlebenwurfes verzögert sich, bis das Mückenproblem gelöst ist und die Suche weitergeht
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Odysseus am Mo Okt 10, 2016 5:59 pm

Kaum hatte er sich aufgerappelt, stützte er sein Gewicht an einem Jahrhundertbaum ab und friemelte irgendwie die schwere, erdende Bleimünze aus seiner Hosentasche, die er fest umklammerte aus der Tasche.

Das Imago war das Selbe, wie noch vor wenigen Stunden im Kampf: Er bezahlte den Fährmann für seinen Mantel und zog ihn sich über. Schwere schwarze Schattenstoffe umwoben nun seinen ganzen Körper mit zwei Aussparungen bei seinen Augen, die er mit den Fingern in den Schatten bohrte. Einige der Stechmücken wurden darunter erdrückt, andere starben, als sich Phobos abzuklopfen begann.

Dann sackte er hinab, griff sich den erste Hilfekoffer und begann, sein Bein zu untersuchen.

Spoiler:
One leg: half Speed, −2 penalty on Physical rolls for movement. Both legs: Knocked Down, give
up action to move at Speed 1, movement-based Physical rolls reduced to chance die.
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Admin am Mo Okt 10, 2016 6:05 pm

Die Mücken schwirrten weiter um ihn herum, aber durch den dunklen Mantel spürten sie seine Wärme nicht mehr so gut - der Großteil des Schwarms verlor sich nach wenigen Augenblicken in dem Grün der Umgebung.

Spoiler:
Intelligenz + Medizin
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Re: Zwei Hände und eintausend Mühen

Beitrag von Admin am Mo Okt 10, 2016 6:14 pm

Keine Einblutungen, das Band saß noch wo es sollte und auch sonst gab es keine Anzeichen schlimmerer Verletzungen. Daraus konnte man schließen, dass er schlicht und einfach beim umknicken das Band überdehnt hatte.

Viel konnte man da nicht machen. Er würde sicher ein bis zwei Tage Schmerzen beim Auftreten haben. Eine Schienung oder Fixierung war nicht zwingen nötig, aber vielleicht könnte er so ein wenig mehr Funktionalität aus dem umgenickten Fuß holen.

Spoiler:
Falls er Schienen will: Geschick + Medizin + 2 für Materialien aus dem Kasten, Spezialgebiet greift
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