Wenn tote Menschen Geschichten erzählen

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Re: Wenn tote Menschen Geschichten erzählen

Beitrag von Odysseus am So Feb 26, 2017 2:15 am

Phobos hielt sich instinktiv den Bauch. Dort, wo der erste Stich ihn getroffen hatte.

Doch dort war keine Wunde.

Langsam und bewusst atmete Phobos tief ein.

Bodkin war Opfer eines Ritualmords geworden - Und es war vermutlich ein Magier, der seine Wunden verschleiert hatte - aber um sich dessen sicher zu werden, musste er den Zauber genauer betrachten - erneut ließ er mit einem Wink Mana aus seiner Hand gleiten und beobachtete, wie es ich in Bodkins Nähe verhielt.

Doch nichts geschah... Phobos war zu ungeübt, um das Verhalten des Manas zu deuten - und dann verlor er auch noch die Aufmerksamkeit und fand die Spur erst wenige Sekunden später wieder.

Phobos versuchte es erneut - wieder ohne Erfolg.

Er hatte einfach zu wenig Übung in diesen Dingen.

Schließlich konzentrierte sich Phobos vollkommen auf den Zauber und vergaß seine Umwelt beinahe komplett... Er sah nur noch die Muster des Zaubers.

Vielleicht eine viertel, eine halbe Minute später hatte er das Gefühl, erfolgreich zu sein.

Spoiler:
Opacity auf 0 - und nu?
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Re: Wenn tote Menschen Geschichten erzählen

Beitrag von Admin am So Feb 26, 2017 2:33 am

Das Mana sublimierte in bestimmten Mustern zurück in das Gewebe der Realität - und diese Muster, die Abbilder, Reflexe und Verwirbelungen, die oft vage an Runen der Hohen Sprache erinnerten, erzählten ihre ganz eigene Geschichte.

Phobos wusste instinktiv, dass hier erwachte Magie am Werk gewesen war - die Resonanz war unverkennbar. Die Magie ging nicht über das Todesarkanum hinaus, er konnte keine weiteren Arkana in den Mustern erkennen. Ein Reflex zeigte, dass die Wirkung etwa drei Tage alt war. Außerdem konnte er einen Signaturnimbus identifizieren - den magischen Fingerabdruck des Urhebers, der so eine Art graues Schweigen verkörperte. Er hatte noch keinen Nimbus gesehen, der dazu passte

Tiefer in den Mustern konnte er weiteren Spuren folgen - seine Vermutung bestätigte sich, dieser Zauber war gewoben worden, um die Todesursache des Mannes zu verbergen und mit dem Schlaganfall eine falsche Fährte zu legen. Er hatte schon mächtigere Magie analysiert, als seine eigene. Lovecrafts Zauber waren kräftiger gewesen - der Urheber von diesem hier war nicht viel verbundener mit den höheren Reichen als Phobos selbst. Es gab keine Verunreinigungen in den Mustern - mittlerweile hatte Phobos einige Male die giftige Resonanz des Abgrunds gespürt, und er war sich sicher, diese wiederzuerkennen, wenn er sich so auf einen Zauber konzentrierte.

Spoiler:
-1 WK
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Re: Wenn tote Menschen Geschichten erzählen

Beitrag von Odysseus am So Feb 26, 2017 2:48 am

Spoiler:
hab ich gestrichen

Phobos versuchte aus dem, was er mittlerweile herausgefunden hatte, sich ein Bild des Täters zu zeichnen. Es war ein unerfahrener Magier, vermutlich Moros, in etwa mit seinen Talenten. Dafür sprach die Macht der Magie, aber auch der Nimbus des Magiers.

Die Magie war nicht verunreinigt - der Zauber war aber auch nicht gerade schwer. Lovecraft hatte ihm davon einmal erzählt und Phobos hatte ihn an einem Insekt ausprobiert. Das war also nicht weiter verwunderlich.

Der Mord wirkte beinahe willkürlich, oder? Ein Ritual? War der Anwender wahnsinnig, ein Diener der Lüge? Die schwarze Kapuze - was hatte es damit auf sich? Und woher hatte Kivutar bereits im Vorhinein gewusst, dass er fündig werden würde?

Erneut las er genau die Polizeiakte - merkte sich die Namen. Wer hatte die Leiche gefunden? Warum? Was tat dieser Boskin beruflich? Sein Ehestand? Kinder? Wann war er geboren...
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Re: Wenn tote Menschen Geschichten erzählen

Beitrag von Admin am So Feb 26, 2017 2:55 am

Die Polizei hatte den Leichnam gefunden, nachdem der Nachbar - Timothy Walter - sie gerufen hatte, weil sie zum Bowling verabredet gewesen waren. Bodkin selbst war geschieden und hatte nur ein Kind, einen Sohn im Erwachsenenalter. Seine Ex-Frau lebte in San Diego. Beruflich arbeitete er als Koch in einem Fastfoodrestaurant.
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Re: Wenn tote Menschen Geschichten erzählen

Beitrag von Odysseus am So Feb 26, 2017 2:58 am

Phobos blätterte durch die Blätter. Vorstrafen hatte er auch keine?
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Re: Wenn tote Menschen Geschichten erzählen

Beitrag von Admin am So Feb 26, 2017 3:01 am

Es gab in dem Bericht keinen Auszug aus dem Vorstrafenregister.
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Re: Wenn tote Menschen Geschichten erzählen

Beitrag von Odysseus am So Feb 26, 2017 3:04 am

Klar - wozu auch?

Also warum sollte ein Koch Opfer eines mordendes Moros werden?
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Re: Wenn tote Menschen Geschichten erzählen

Beitrag von Admin am So Feb 26, 2017 3:11 am

Ein Blick auf die Uhr verriet, dass er erst knapp zwanzig Minuten lang hier war.
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Re: Wenn tote Menschen Geschichten erzählen

Beitrag von Odysseus am So Feb 26, 2017 3:17 am

Er hatte nicht das Gefühl, an dieser Stelle weiter zu kommen.

Phobos rupfte mit einer Pinzette dem Verstorbenen ein Haar samt Wurzel aus und verstaute es in einem Plastiktütchen.

Er hatte nicht das Gefühl, bei diesem Fall noch weiter zu kommen. Wollte Kivutar nicht auch noch irgendwann kommen?

Wie auch immer. Er sollte sich auch den dritten Fall ansehen.
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Re: Wenn tote Menschen Geschichten erzählen

Beitrag von Kivutar am So Feb 26, 2017 3:24 am

Er hatte gerade damit begonnen, den dritten Leichnam zu untersuchen - die Frau sah trotz einiger rekonstruktiver Maßnahmen alles andere als normal aus - als er ein leises Räuspern hinter sich vernahm.

Als er sich umdrehte, spürte er noch kurz die letzten Reste arkaner Aktivitäten als Gefühl der Vorsicht. Ein paar Meter hinter ihm stand Kivutar.

"Entschuldige die Verspätung."
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Re: Wenn tote Menschen Geschichten erzählen

Beitrag von Odysseus am So Feb 26, 2017 3:37 am

"D 34, starb langsam an Medikamentenallergie - Langzeitkoma. Verdacht auf Sterbehilfe, bzw. Mord durch Personal. Die Blutwerte waren eigentlich zu eindeutig, als dass es ein Kunstfehler war." begann er, anstatt darauf etwas zu antworten.

"C 24, Charles Bodkin, geschieden, Koch, ein Kind. Ist für uns interessanter. Scheinbar Schlaganfall. Wurde nach drei Tagen von einem Freund aufgefunden. Tatsächliche Todesursache: Mehrere Messerstiche. Scheinbar Ritualmord durch Kapuzenträger. Der Nimbus des Verschleierungszaubers lässt auf einen Moros schließen. War wie... graues Schweigen. In etwa in meinem Machtgrad, keine Verunreinigungen durch den Abgrund." erklärte er.

"B 21 geh ich gerade pro forma durch. Autounfälle sind meine besonderen Lieblinge..." Er schüttelte den Kopf. Als Sanitäter musste er manchmal auch beim Leichensammeln helfen. Alle Stücke, die kleiner als ein 50 Cent Stück waren, musste man nicht einsammeln, sondern wurden einfach mit dem Hochdruckreiniger weggespült.
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Re: Wenn tote Menschen Geschichten erzählen

Beitrag von Kivutar am So Feb 26, 2017 3:52 am

Kivutar zog die Augenbrauen hoch.

"Es gibt also tatsächlich einen Fall von Einmischung durch einen Erwachten", stellte zusammenfassend fest und trat an das Fach C 24 heran. Geübt zog sie die Bahre hervor und legte eine Hand auf die Stirn des Verstorbenen.

"Dann fahr du mit B 21 fort, während ich es auch hier versuche."
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Re: Wenn tote Menschen Geschichten erzählen

Beitrag von Odysseus am So Feb 26, 2017 3:55 am

"In Ordnung."

Phobos System hatte sich erprobt. Erneut prüfte er erst die medizinisch-mundane Seite, dann überprüfte er auf magischem Wege die tatsächliche Todesursache.
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Re: Wenn tote Menschen Geschichten erzählen

Beitrag von Kivutar am So Feb 26, 2017 4:01 am

Diesmal ergab die medizinische Untersuchung etwas anderes... die äußere Krafteinwirkung war kaum zu übersehen. Neben einer gebrochenen Nase und einer angebrochenen Schädelbasis stellte Phobos auch fest, dass einer der Halswirbel angebrochen war.

Seine Magie enthüllte ihm, dass durch letztere Verletzung ihr Leben erloschen war. Er sah den lebenswichtigen Nerv, der verdreht wurde und riss.

Kivutar hatte ihre Untersuchung inzwischen ebenfalls abgeschlossen.
"Dieser Fall ist tatsächlich bedenklich", meinte sie nachdenklich mit einem Seitenblick auf das Fach, in das sie Bodkin gerade zurückgeschoben hatte.

"Gibt es bei dir noch etwas anderes?"
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Re: Wenn tote Menschen Geschichten erzählen

Beitrag von Odysseus am So Feb 26, 2017 4:11 am

"Keine Auffälligkeiten." erwiderte er. "Ich sah noch nicht durch die Augen der Toten, aber alles sieht nach Genickbruch aus - auch die entropischen Energien bündeln sich am Spiralnerv C1 - der ist zerrissen."

Er sah Kivutar an.

"Außerdem wirkt hier ein Zauber - aber ich nehme an, der ist von dir?" Phobos deutete auf die Stelle im Raum.

Dann trat er näher an C 24. "Kennst du jemanden, mit einem solchen Nimbus?"
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Re: Wenn tote Menschen Geschichten erzählen

Beitrag von Kivutar am So Feb 26, 2017 4:18 am

Jetzt sah sie tatsächlich verwundert aus.
"Du hast den Zauber hier entdeckt? Nein, das ist nicht mein Werk. Irgendein unbekannter Meister hat ihn hier versteckt. Es ist ein Avernisches Tor - ein Zugang zur Unterwelt."

Sie schaute ebenfalls wieder zu Bodkin.
"Nein, dieser Nimbus ist mir nicht bekannt. Das hat aber nicht viel zu heißen - es gibt viele Magier in der Stadt, und ich kenne bei weitem nicht die Signatur von ihnen allen."
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Re: Wenn tote Menschen Geschichten erzählen

Beitrag von Odysseus am So Feb 26, 2017 4:26 am

"Ein Tor zur Unterwelt?" Phobos öffnete etwas ungläubig den Mund. "Das hat Zeit bis später..." entschied er sich die Fragen auf später zu verschieben. Stolz auf diese Leistung war er aber nicht.

'N Blindes Huhn findet auch mal 'nen Korn..., dachte sich Phobos der wohl kaum wegen seines Könnens den Zauber entdeckt hatte, sondern weil er einfach Glück gehabt hatte.

"Das nächste Ziel wäre, herauszufinden, warum er als Opfer ausgewählt wurde?" fragte er Kivutar.
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Re: Wenn tote Menschen Geschichten erzählen

Beitrag von Kivutar am So Feb 26, 2017 4:42 am

Kivutar nickte langsam.

"Die Unterwelt ist nicht so, wie man sie sich vorstellt. Es ist nicht der Ort, an den die Toten gehen, trotzdem ist er voller Toter. Aber du hast recht, verlegen wir das auf ein andermal."

Ihr Nicken wurde nachdrücklicher.

"Ich will, dass du diese Ermittlung selbstständig übernimmst. Ich werde dich zwar begleiten, aber nicht aktiv helfen. Es sei denn, es wird zwingend nötig."
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Re: Wenn tote Menschen Geschichten erzählen

Beitrag von Odysseus am So Feb 26, 2017 11:57 am

"Mhm..." erwiderte Phobos. "Gibt es denn bei den Hütern des Schleiers so etwas ähnliches wie Fallakten? Vielleicht gibt oder gab es bereits einen Mord, der ähnlich durchgeführt wurde."

Er dachte einen Moment lang nach.

"Ansonsten gilt es, den Fall aufzuklären - ab dem Moment würde die Wache für gewöhnlich übernehmen, richtig?"
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Re: Wenn tote Menschen Geschichten erzählen

Beitrag von Kivutar am So Feb 26, 2017 12:46 pm

"Nein. Wir schreiben so wenig wie möglich Dinge mit arkanem Hintergrund auf. Alles was aufgeschrieben wird, kann potentiell in falsche Hände, schlimmstenfalls in Schläferhände fallen. Es ist auch so eine Art Schutz der Mysterien, dass wir auf mündliche Überlieferung bauen."

Sie machte eine abwägende Geste.

"Im Ernstfall muss man das Mysterium bezahlen, um eine Recherche in einem Athenaeum zu machen - die Mystagogen führen zwar auch keine systematischen Fallakten, aber sie schreiben so gut wie alles auf."

Ihr Finger deutete auf ihre Schläfe.

"Also bin erstmal ich die Fallakte. Es gibt immer wieder Morde mit einem ähnlichen Hintergrund. Blutopfer... seit dem Quellenstärben in verstärkter Häufigkeit. Vor allem Magier und kleine Kabalen vom Rand der Gesellschaft des Pentakels der Stadt - oder ganz ungebundene Apostaten - vollführen diese Rituale, weil der Mord eines lebenden Wesens Mana freisetzt."
Kivutar wirkte angewidert, beherrschte aber ihre Gesichtszüge noch ganz gut.

"Die Wache schreitet dann ein, wenn man ihr einen völlig fertig zusammengebauten Fall präsentieren kann."
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Re: Wenn tote Menschen Geschichten erzählen

Beitrag von Odysseus am So Feb 26, 2017 12:51 pm

"Und die Symbolik mit der schwarzen Kapuze?" fragte er sie. "Schafrichter, der KKK... Gibt es bekannte Kabalen, die sich solcher Themen bedienen?"
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Re: Wenn tote Menschen Geschichten erzählen

Beitrag von Kivutar am So Feb 26, 2017 12:55 pm

"Ich bin unschlüssig, ob die Kapuzen überhaupt symbolische Relevanz hatten, oder ob sie nicht einfach aus praktischen Gründen oder wegen sowas wie..."

Sie verzog das Gesicht.

"...Coolness oder Style getragen wurden. Ansonsten ist das Verbergen der Identität mit einer Kapuze eigentlich eine Symbolik, die wir Hüter selbst benutzen würden."
Ihr Blick wurde ernst.
"Aber wenn das Hüter sind, werde ich sie persönlich richten."
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Re: Wenn tote Menschen Geschichten erzählen

Beitrag von Odysseus am So Feb 26, 2017 1:02 pm

"Vielleicht sind diese Roben aber auch einfach da, um schwarzmagische, oder satanistische Themen zu bedienen - Richtung Pomposität gehend, oder tatsächlich eine Kabale, die sich mit Themen wie Entmenschlichung und so etwas beschäftigt." Er zuckte mit den Schultern. "Der Mörder war in jedem Fall nicht alleine."
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Re: Wenn tote Menschen Geschichten erzählen

Beitrag von Kivutar am So Feb 26, 2017 1:11 pm

"Richtig... und einer ist ein Moros, oder zumindest im Todesarkanum bewandert. Das heißt, dass doppelte Vorsicht geboten ist. Wir verlieren die Zwielichtebene als Vorteil. Deine übliche Strategie zur Gefahrenumgehung könnte nicht funktionieren."

Sie verschränkte die Arme.

"Wie willst du weiter vorgehen? Wir haben den Nimbus, den Ort, wo man die Leiche gefunden hat, den Arbeitsplatz des Toten...über Kabalemotive nachzudenken ist sicher sinnvoll, wird uns alleine aber nicht auf die Spur der Täter führen."
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Re: Wenn tote Menschen Geschichten erzählen

Beitrag von Odysseus am So Feb 26, 2017 1:24 pm

Phobos nickte. "Ich werde auf den incognito zurückgreifen, sowie meine Aura sterblich erscheinen lassen - Zweiteres kann er zweifelsohne durchschauen können, aber es dennoch besser, als ganz ohne Schutz zu sein. Der Tarnzauber des Gedankenarkanums ist für mich zwar sehr auszehrend, aber wird die sicherere Wahl sein." dachte er über seine Schutzmöglichkeiten laut nach.

"Der Fundort ist nicht der Ort, an dem er starb." stellte er fest. "Wenn er einen ähnlichen Zauber wie ich verwendet, wird es schwer, dort Spuren zu finden. Aber trotzdem sollte ich versuchen, dort smypathetisches Material vom Täter zu entdecken. Ansonsten kann ich dort die Gewohnheiten des Mannes versuchen aufzudecken - und den Ort in Erfahrung bringen, an dem er entführt wurde."

Er sah auf das Fach der Leiche.

"Würden wir den Zauber irgendwie rückgängig machen können, könnte ich eine Obduktion durchführen. Vielleicht gibt es Rückstände der Klinge, oder Spuren auf den Knochen des Opfers." dachte er weiter nach.
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